Theater-, Konzert- und Opernveranstalter: 8,8 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018

Das Veranstaltungsverbot wird in Deutschland zunehmend gelockert, jedoch dürfen vor allem große Veranstaltungen weiterhin nicht stattfinden, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. An Events mit viel Publikum wie Festivals, Theater- oder Kinovorführungen sind zahlreiche Wirtschaftszweige beteiligt, sei es bei der Planung, der Durchführung oder der Bewirtung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Umsatzsteuervoranmeldungen mitteilt, erwirtschafteten allein Theater-, Konzert- und Opernveranstalter im Jahr 2018 einen Umsatz von 8,8 Milliarden Euro.

Die Kunst- und Unterhaltungsbranche insgesamt, die neben künstlerischen und kulturellen Einrichtungen auch Dienstleistungen für den Sport beinhaltet, erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von 45,2 Milliarden Euro. Im Jahr 2017 hatte dieser Bereich einen Anteil von 1,4 % an der Bruttowertschöpfung in Deutschland. Zum Vergleich: Der Anteil der Automobilindustrie lag im selben Zeitraum bei 4,7 %.

Großveranstaltungen: Betätigungsfeld für zahlreiche Wirtschaftszweige

Vom Verbot für Großveranstaltungen sind auch Caterer betroffen, die zuletzt mit rund 9,5 Milliarden Euro Umsatz zur wirtschaftlichen Leistung beitrugen. Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter erwirtschafteten 2018 einen Umsatz von 6,5 Milliarden Euro. Bei Diskotheken waren es knapp 634 Millionen Euro Umsatz.

Methodischer Hinweis:

Die Ergebnisse basieren auf der Umsatzsteuerstatistik (Voranmeldungen). In dieser werden nur Unternehmen erfasst, die eine Umsatzsteuer-voranmeldung abgeben müssen. Davon ausgenommen sind Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz bis 17 500 Euro und solche, die im vorangegangenen Jahr nicht mehr als 1 000 Euro Umsatzsteuer gezahlt haben. Nicht erfasst werden zudem Unternehmen, die nahezu ausschließlich steuerfreie Umsätze tätigen und bei denen somit keine Steuerzahllast entsteht.

Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.

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Quelle: presseportal.de

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