Welche Geschäftszweige unter Corona besonders leiden – was können Verbraucher tun?

Es gibt viele Unternehmen, die besonders unter den Einschränkungen durch das Coronavirus gelitten haben und es teilweise auch jetzt noch tun. Oftmals waren und sind noch ganze Existenzen bedroht. Dabei geht es nicht nur um die Unternehmensinhaber. Genauso bangen Arbeitnehmer um ihre Arbeitsplätze. So mancher Arbeitgeber hofft, dass eine Insolvenz ausbleibt und dass man, wenn die Krise irgendwann vorbei sein sollte, wieder auf die Füße kommt.

Teilweise ist es auch so, dass die lang herbei gewünschten und endlich wahr gewordenen Träume von der eigenen Selbstständigkeit leider zerplatzen wie Seifenblasen. Es ist die Rede davon, dass Betroffene dadurch wie gelähmt seien, weil man scheinbar nichts dagegen machen könne. Man muss sich wohl oder übel damit abfinden, dass das Gemeinwohl jetzt einfach über allem und jedem einzelnen steht und alle Menschen dazu angehalten sind, trotz der Lockerungen, den sozialen Kontakten so vorsichtig und bedacht wie möglich nachzugehen. Man kann leider nicht wissen, ob die Erkrankungsfälle nicht doch noch rasant ansteigen. Das ist jederzeit möglich und man hört es in den Medien über vereinzelte Unternehmen, wo es zu gleichzeitigen Krankheitsfällen gekommen ist.

Besonders betroffene Branchen

Manche Branchen sind in dem glücklichen Zustand, überhaupt nicht wirtschaftlich betroffen zu sein, andere sind es teilweise und wiederum andere trifft es besonders hart. Am Anfang betraf es viele Branchen sogar erst mal gleich. Da waren (und sind oft auch immer noch) die Gastronomie, Hotellerie, die Tourismusbranche, Schwimmbäder, Freizeitparks, Zoos, Bars und Clubs, das Schaustellergewerbe, Friseursalons, Nagel-, Tattoo- und Fitnessstudios. Natürlich auch viele Geschäfte aus dem Einzelhandel. Dazu auch Kinobetreiber, Theater, Opernhäuser und überhaupt die ganze Event- und Unterhaltungsbranche. Teilweise atmen einige, dank der Lockerungen schon wieder auf, andere schließen leider wieder, weil sie die nötigen Bedingungen nicht erfüllen können oder die Auflagen zu schwierig umzusetzen sind, dass es sich finanziell gesehen nicht lohnt.

Beispiel: Shisha-Branche

Manchmal ist es solchen Situationen nötig, dass man als Unternehmer und auch als Verbraucher kreativ und erfinderisch wird. Als erstes Beispiel sollen hier Die Shisha-Bars erwähnt werden, die ebenfalls unter der Corona-Krise zu leiden haben/hatten. Unter bestimmten Auflagen dürfen sie immerhin auch wieder öffnen, aber eben auch nur mit begrenzter Besucherzahl. Dazu kommt, dass manch ein Shisha-Liebhaber vielleicht zu einer Risikogruppe gehört oder sich auch generell noch nicht traut, die Bars zu besuchen. Immerhin können Verbraucher sich alternativ online Shisha Tabak kaufen und auf diese Art und Weise zumindest zuhause allein oder im kleinen Freundeskreis das Rauchen der Wasserpfeife genießen.

Beispiel: Gastronomie

Restaurants, die noch keinen Liefer- oder Abholservice hatten, bieten diesen jetzt teilweise noch zusätzlich an, was sicherlich auch für die Verbraucher von Vorteil ist. So ist Corona auch eine Chance zur Innovation und zur Neuaufstellung des eigenen Betriebs. Hier sind unternehmerisches Denken, kreative Lösungen und frische Ideen gefragt, die dann nach der Pandemie noch Bestand haben und den eigenen Betrieb vorantreiben können. Einige aus dem Einzelhandel setzen beispielsweise nun vermehrt auf Telefon und Online und bieten eine telefonische/E-Mail-Bestellannahme oder auf der eigenen Homepage einen Onlineservice an.

Das Wiederaufflammen von Autokinos

Als letzte Beispiele könnte dann noch die Wiederbelebung der Autokinos erwähnt werden und ähnlich funktioniert es auch schon mit Konzerten oder man probiert das „Kabinen-Konzept“ in Konzerthallen und Restaurants aus. Fitnessstudios haben dafür ihr Angebot mit Online-Kursen erweitert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.